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Dienstag, 12 Juli 2016 21:09

Unter Nattern

In den letzten beiden Jahren konnte ich in meinem "Ringelnatter-Paradies" leider kaum schöne Aufnahmen realisieren. Dieses Jahr "geht" wieder deutlich mehr und so konnte ich letzte Woche wieder spannende Stunden zwischen den Nattern verbringen. An einem Tag hatte ich 9 verschiedene Tiere, bis auf eines alle frisch gehäutet und wunderschön! Wenn ich da so stundenlang auf einem Stamm sitze werde ich für die Nattern ein Gegenstand und die Tiere schlängeln sich zwischen meinen Beinen hindurch. Eine wollte ich mit einem kleinen Stöckchen vorsichtig zur Seite schieben. Irgendwann wurde ihr das zu bunt, sie hat sich umgedreht und mich angefaucht wie eine Katze. Die Flucht ergriff sie aber nicht. Ich liebe diese Tiere...
Aufnahmen aus drei Tagen und insgesamt ca. 5-6 Stunden Natternfotografie.

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Im englischen werden Ringelnattern (Natrix natrix) Grass snakes genannt.

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Diese Tier hat blaue Augen, es steht kurz vor der Häutung.

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Wenn die Nattern nicht aktiv sind suchen sie sich ihre "Lieblingsplätze" zum Sonnen und Ruhen.

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Diese werden auch nach einer Störung rasch wieder aufgesucht.

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Durch Züngeln "sehen" bzw. "riechen" die Schlangen und nehmen andere Lebewesen in ihrer Umgebung war.

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Das so genannte Jacobsche Organ das am Gaumendach im Rachen der Schlange sitzt, kann Geruchspartikel von der Zunge wahrnehmen und auswerten.

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Durch die gegabelte Zunge der Schlange kann diese durch geringste Unterschiede der Geruchspartikel an den einzelnen Zungenspitzen "räumlich" riechen.

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Wie alle Reptilien können Ringelnattern nur wachsen in dem sie sich häuten. Vor der Häutung verliert die Haut ihren Glanz da sie sich vom Tier ablöst. Das dies aber zu solch blau wirkenden Augen führt habe ich noch nie vorher gesehen.

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Nur ca. 50 cm vor mir züngelt die Natter um mich zu orten - nachdem sie aber keine Gefahr erkennen kann ringelt sie sich zum Sonnenbad direkt vor meinen Füßen ein.

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Ringelnattern sonnen und ruhen gerne zusammen, an einer Stelle konnte ich immer die selben drei Tiere auffinden.

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Charakteristisches Erkennungsmerkmal der Ringelnatter: Die gelben Halbmondflecken am Hinterkopf.

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Glückstreffer: Gähnende (?) Ringelnatter.

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Ob es ihr Natternhemd ist? Auf jeden Fall ein frisch gehäutetes Tier.

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Ein "schönes" Plätzchen auf einem Stamm im See.

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Bewegt man sich ruhig und lässt wenn möglich die Tiere auf einen zukommen, kann man aus nächster Nähe fotografieren.

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Und wenn man sich längere Zeit mit den Nattern beschäftigt, entdeckt man auch andere Tiere.

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Nattern-Portrait.

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Kitschbild mit Natter ;-)

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Natter unterwegs...

Montag, 11 Juli 2016 17:49

Unsere Fotoausstellung ist wieder on tour

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Sperbereule

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Am kommenden Freitag den 15.07.2016 um 15:30 Uhr wird unsere Fotoausstellung "Atelier Natur" zum zweiten Mal der Öffentlichkeit präsentiert. Nach der geglückten Prämiere mit hervorragender Resonanz im Rathaus in Rot am See Anfang 2016 geht es jetzt in unseren "Heimatort" nach Satteldorf und dort in den Alexandrinenstift. Die Bilder sind dort bis Mitte Oktober zu den üblichen Öffnungs- bzw. Besuchszeiten zu sehen. Wer die Ausstellung in Rot am See noch nicht gesehen hat: 58 Bilder im Format 75x50 cm auf Alu-Dibond mit Motiven aus der Natur zwischen Hohenlohe und den Alpen von Benjamin und Gerhard Waldmann warten auf den Besucher. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es hier.

"Atelier Natur - Naturfotografie zwischen Hohenlohe und den Alpen"

Vernissage: 15.07.2016 um 15:30 Uhr
Dauer: 15. Juli bis 15. Oktober 2016

Ort:
Alexandrinenstift
Breitäckerweg 5
74589 Satteldorf

Dienstag, 05 Juli 2016 21:52

Gerandete Jagdspinne

Am Rande eines Teiches auf der Suche nach Libellen entdeckt: Gerandete Jagdspinne (Dolomedes fimbriatus) mit Eikokon. Die Arte hatte ich erst vor kurzem im Murnauer Moos zwischen Sonnentau fotografiert, nun konnte ich sie in heimischen Gefilden ablichten. Eine wunderschöne Spinne.

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Gerandete Jagdspinne

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Sonntag, 03 Juli 2016 22:38

Sumpf-Stendelwurz

Bisher kam ich immer zu früh ... oder zu spät und habe an den wenigen mir bekannten Wuchsorten im Nordosten von Baden-Württemberg noch nie eine Sumpf-Stendelwurz (Epipcatis palustris) gesehen. Im Ländle ist die Orchidee nur sehr lückig verbreitet. Lediglich im südöstlichen Oberschwaben im Übergang zum Allgäu gibt es es noch eine höhere Dichte an Vorkommen.

Durch Zufall hat es dieses Jahr geklappt und ich konnte einge erste Bilder machen, für mich eine der schönsten heimischen Stendelzwurzarten.

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Sumpf-Stendelwurz (Epipactis palustris)

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Details einer geschlossenen und einer offenen Blüte.

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Freitag, 01 Juli 2016 20:44

Große Pechlibelle - Fotografie als Meditation

Sie ist eine unserer häufigsten Kleinlibellen aber wie ich finde auch eine unserer attraktivsten - die Große Pechlibelle (Ischnura elegans). Und so genoß ich es ganz gemütlich am Ufer eines kleinen Teiches mit den schönen Tiere etwas andere Insektenfotos zu gestaltet - Fotografie als Meditation!?

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Große Pechlibelle (Ischnura elegans).

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