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Freitag, 30 September 2011 18:22

Triberger Wasserfall

Passend zum Monatsbilder Oktober ein paar Eindrücke vom Triberger Wasserfall im Schwarzwald. Triberg selbst ist eine auf (Massen-)Tourismus ausgelegte Kleinstadt die man nicht unbedingt gesehen haben muss, außer man hat Gefallen an vielen Souvenirshops oder an einer Auswahl von über 1000 Kuckucksuhren. Laughing Der Wasserfall direkt am Ortstand wurde leider ebenfalls touristisch "ausgeschlachtet" und mit zig Wegen kreuz und quer verunstaltet. Im Winter wird dann der ganze Spaß von oben bis unten bei einem Event beleuchtet...grauenhafte Vorstellung. Dies hält natürlich tausende von Touristen aus allen Herren Länder nicht davon ab, 3,50 Euro Eintritt zu bezahlen und gleich noch ne Packung Erdnüsse für die handzahmen Eichhörnchen zu kaufen. Dann wird geknipst was das Zeug hält und als Fotograf mit Stativ und Graufilter hat man dann hart zu "kämpfen" wenn es um eine unverwackelte Langzeitbelichtungen geht. Wenn man mit Stativ und Tele auftaucht halten einen aber alle für einen Profi und geben sich besonders rücksichtsvoll. LaughingGerade mit einem Telezoom lassen sich schöne Details aus dem glücklicherweise im Schatten liegenden Wasserfall herauspicken und nette Motive komponieren. Alle Bilder sind in bei einem Kurzbesuch < 1h um die Mittagszeit entstanden. Dann sind wir geflohen...

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Donnerstag, 29 September 2011 17:35

ISO 1600 machen es möglich

06.55 Uhr im Schönbuch hinter einer Bretterwand. Noch ist es stockfinster und nur minimal hebt sich der Himmel von den Bäumen ab. Vor mir röhrt in ca. 60 m Entfernung ein kapitaler Rothirsch. Die Umrisse des Tieres kann man gerade so durch den Sucher der Kamera erahnen. Noch 25 Minuten bis zum Sonnenaufgang...ans Fotografieren ist nicht zu denken. Oder doch? Live View einschalten. AF-Feld auf den Hirschumriss legen. 10 x Lupe einschalten. Das Bild rauscht gewaltig aber gegen den Nebel hebt sich das Geweih etwas vom Hintergrund ab. Mit manuellem Fokus taste ich mich an die Schärfe. Die Kamera steht auf ISO 1600 und die Blende ist mit 5,6 bei umgerechnet 640mm Brennweite offen. Verschlusszeit: 1,0 Sekunden. Egal, Fernauslöser in die Hand und *klick*. Verdutzte Gesichter und ein leises Raunen von den Fotografenkollegen links und rechts. Der wird doch wohl jetzt kein Bild gemacht haben, man sieht doch gar nichts??? Digitale Fotografie macht es möglich Laughing Auf dem Bild ist erstaunlich mehr zu sehen als durch den Sucher oder mit dem bloßen Auge, immer wieder beeindruckend!

Nach wenigen Minuten war der Spuk vorbei. Bevor die Sonne aufging macht sich der Hirsch mit seinen Mädels vom Acker und das war es dann...

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Montag, 26 September 2011 20:58

Living Landscapes II...

...und es geht gerade so weiter mit Tieren in der Landschaft. Unterwegs bei bestem Spätsommer- / Frühherbstwetter im Schwenninger Moos bei Villingen-Schwenningen konnten wir vom Rundweg aus Eisvogel und Zwergtaucher beobachten. Leider hielten die Tiere gebührend Abstand zum viel beganngenen Weg, weshalb ich die Tiere mal wieder in ihrem Lebensraum zeigen möchte. Wer findet den Eisvogel vor dem Birkenlaub? Laughing Das Schwenninger Moos bietet vor allem Landschaftsfotografen eine Fülle von Motiven. Ein wunderbares Gebiet, dass ich gerne noch einmal bei Nebel oder im Winter besuchen möchte. Bei strahlendem Sonnenschein sind die heftigen Kontraste zwischen Birkenstämmen, Seeoberfläche und den dunklen Schattenbereichen fotografisch kaum zu beherrschen.

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Mittwoch, 21 September 2011 22:59

Living Landscapes...

...würde Andy Rouse sagen. Schlichtweg war der Rothirsch einfach zu weit weg und es wollte sich auch keiner näher zeigen. Es war trotzdem ein wunderbarer Morgen nach einer kalten Nacht. Eigentlich perfekt für die Hirschbrunft. Nebelschwaden waberten durch den Schönbuch und die ersten Sonnenstrahlen zogen lange Streifen in die vor mir liegende Waldschneise, was für eine Idylle! Da das Rotwild-Gatter eine Größe von beachtlichen 4000 ha hat vergisst man schnell, dass man sich eigentlich in einem Gehege befindet. Da mache ich als "Wildlife-Fotograf" dann auch mal ne Ausnahme und gönne mir das Brunft-Erlebnis im "Gehege". Der Eindruck von "Wildnis" wäre an diesem Morgen fast perfekt, wären da nicht die Kettensägen der Waldarbeiter im Hintergrund, ein jagdlicher Schuß in nächster Nähe und die Diskussionen der Fotografenkollegen hinter der Beobachtungswand. Wink Auch die 6°C Außentemperatur habe ich etwas unterschätzt *bibber*.

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Samstag, 17 September 2011 17:34

Sumpflandschaft im Gipskeuper

Das Naturschutzgebiet Reusenberg wurde in den 30er Jahren verordnet und ist somit eines der ältesten Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Stuttgart (Baden-Württemberg). Im Gipskeuper hat sich hier eine einzigartige Landschaft mit wassergefüllten Erdfällen (Lachen) mit teils anmoorigem Charakter gebildet. Viele der natürlichen Stillgewässer sind noch jung und plötzlich im Wald eingebrochen. So ragen inzwischen tote Bäume als Relikt des "aktiven" Untergrunds aus dem Wasser. Ein fotografisches Kleinod das ich seit meiner Kindheit immer wieder besuche. Auch fotografisch eine Herausforderung, da es nicht immer leicht ist in dem Gewirr aus Stämmen und Zweigen eine stimmige Kompositionen ohne störende Elemente zu finden.

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