Eine faszinierende, typische wie hoch seltene Pflanze der Felsköpfe der Schwäbischen Alb, treibt mich seit einigen Tagen nicht nur fotografisch um. Nach ersten Eindrücken und Bildern in schwindelerregender Exposition (siehe Blogeintrag vom 05. Juni) habe ich mich intensiver mit der Art und Ihrer Verbreitung beschäftigt. Die nachfolgende Darstellung der Verbreitung in der BRD sagt mehr als viele Worte (Darstellung von www.floraweb.de):
So begann nach Recherchen die Suche nach Pfingst-Nelken-Polster und wir wurden auch fündig, die Realisierung eines aussagekräftigen Fotos ist dann aber eine ganz andere Baustelle. Zudem muss man auf der trittempflindlichen Vegetation der Felsköpfe beim Fotografieren besonders umsichtig agieren. Eine gewisse "Eigensicherung" ist auch nicht zu unterschätzen, möchte man das Bildmaterial am PC noch selber sichten... Man überlegt sich schon zweimal wo man den Fotorucksack am besten hinlegt.

Faszination Lebensraum Fels auf der Schwäbisch Alb: Wiesen-Margarite (Leucanthemum vulgare)


Larve der Punktierten Zartschrecke (Leptophyes punctatissima)

Hauptbestäuber der Pfingst-Nelke (Dianthus gratianopolitanus): Das Taubenschwänzchen (Macroglossum stellatarum).

Aufblühende Pfingst-Nelke "en détail".





Rispen- oder Trauben-Steinbrech (Saxifraga paniculata), daneben ein Pfings-Nelken-Polster.

Trauben-Steinbrech und Pfingst-Nelke vor Sonnenuntergang.

Pfingst-Nelke in ihrem Habitat - Felsen am Rande und an den Talträufen der Schwäbischen Alb.

Abendstimmung auf dem Felskopf - welch ein Ausblick und ein fantastischer Abschluss einer weiteren Alb-Fototour...

Making of (Foto: B. Nill)