Bereits vor einer Woche waren wir vor dem Treffen unserer GDT-Regionalgruppe an diesem tollen Küchenschellenstandort - damals waren gerade die ersten Exemplare aufgeblüht (und das Wetter schlecht). Aber bei der Vielzahl von ersten Blütenköpfen war klar, da müssen wir wieder kommen. Gestern gab es dann das kurze "Wetterfenster" mit einigen Stunden Sonne am späten Nachmittag. Der Anblick vor Ort war gigantisch: Tausende von Küchenschellen, wenn nicht sogar zehntausende... Das ganze eingerahmt von einer schönen Felskulisse und mit fantastischem Blick über den Albtrauf und die vorgelagerten Zeugenberge. Doch wie so oft stellt einen die Menge auch vor Herausforderungen und so kamen wir kräftig ins Schwitzen, vor Sonnenuntergang die besten Standorte und Perspektiven für ansprechende Gegenlichtaufnahmen auszukundschaften. Ziel waren weniger die Close Ups, die es zu Hauf von dieser Pflanze gibt, sondern eher weitwinkligere Aufnahmen die das Habitat zeigen.
Und dann begann der "Kampf" mit Kameras, Objektiven und Stativ gegen das schwindende Licht... Eine weitere Mission für unser Projekt "Wilde Alb".

Gewöhnliche Küchenschelle (Pulsatilla vulgaris) in ihrem Lebensraum.


Manch Exemplar an ganz besonderen Standorten.


Making of (Bild: Bernd Nill)

Und dann kam das fantastische Abendlicht - leider geht die Sonne Ende März viel zu schnell unter...


Vielleicht die persönlich beste Aufnahme der Abends?


Wacholderheide am gegenüberliegenden Hang.

Der Himmel brennt - gleich ist die Sonne weg.

Kurz nach Sonnenuntergang - noch etwas Licht auf den Haaren der Pflanzen.

Die Blaue Stunde kommt und eine letzte Küchenschelle sagt: Gute Nacht! Was für eine Foto-Tour...

Making of im letzten Licht (Bild: Bernd Nill)