In diesem Jahr konnte auch ich den meist fotografierten Purpurreihern (Ardea purpurea) in Deutschland einen kurzen Besuch abstatten. In einer kleinen Gruppen von Vogel- und Fotobegeisterten ging es am Ostersonntag ins überregional bekannte Schutzgebiet. Und die Purpurreiher präsentieren sich dort wirklich sehr fotogen - von den Massen an Fotografen lassen sie sich scheinbar überhaupt nicht stören. So war es trotz fehlender Sonne und Action in den Abendstunden ein schönes Erlebnis und auch die Beobachtungen kamen nicht zu kurz. So freuten wir uns über einen Haufen Limikolen auf einem wassergefüllten Acker: Grünschenkel, Bruchwasserläufer, Bekassine, Kiebitz, Dunkler Wasserläufer, Flussregenpfeifer, Waldwasserläufer - wann sieht man die in Süddeutschland schon mal direkt nebeneinander stehen??? Vielen Dank an die Fahrgemeinschaft, die einem zudem mit Schockoladeneier, selbstgemachtem Kartoffelsalat usw. bei Laune hielten. Und dann habe ich noch ein paar alte (Fotografen-)Bekannte zum Plaudern getroffen... Ein schöner Osterausflug!

Nestfotografie bei den Purpurreihern ohne zu stören - da lacht das Fotografenherz. Und noch schien die Sonne...

Anflug mit "Stöckchen"

Fotografisch einfach machen es einem die Purpurreiher nicht, ständig gab es kurze Flugbewegungen hinter und zwischem dem Schilf - sprich immer was im Weg.


Wie filigran diese großen Vögel die Schilfhalme ins Nest einbauen ist schon beeindruckend.

Stürmischer Anflug

Es gibt nicht nur Reiher zu sehen, sondern auch jede Menge Entenarten: Hier ein Pärchen Reiherenten (Aythya fuligula).

Ein Schnatterentenpärchen (Anas strepera).

Und in der Ferne eine große Kormorankolonie.