Unter Nattern III

Heute war noch einmal "Schlangenwetter". Vor der Gewitterfront die von Westen her nach Baden-Württemberg zog, gab es schwülwarme Luft und die Ringelnattern waren aktiv. Obwohl es am frühen Nachmittag war, hatte ich Dank dem natürlichen Diffusor in Form von Schleierwolken ganz brauchbares Licht. So kam wie schon so oft in diesem Jahr bei den Nattern das 300/2,8 mit den beiden Konvertern freihand zum Einsatz. Die Lokation erlaubt leider kaum einen sinnvollen Einsatz eines Statives, geschweige denn eines kurzbrennweitigen Makroobjektives. Aber es geht auch so und spätestens wenn die Tiere sich bewegen muss man eh freihand arbeiten. Natürlich hat man Ausschuss, aber wann hat man das bei der Tierfotografie nicht? Ich bin gespannt wie lange dieses Jahr die "Schlangensaison" geht. Heute konnte ich "nur" drei Tiere sichten, eines lag frisch gehäutet direkt neben seinem Natternhemd. Leider so in der Vegetation, dass eine schöne Aufnahme unmöglich war. Und wieder einmal stand ich im Fokus von vielen Spaziergängern, die erst den Mann mit der "langen Tüte" und dann die Schlangen entdeckten. Schon irgendwie komisch, wenn sich neben einem Handyfotografen dem Motiv annähern. Da grinse ich nur und erspare mir jeden Kommentar...Hauptsache die Menschen erfreuen sich an den Tieren und nehmen sie bewusst wahr. Die Bildserie zeigt immer das selbe Exemplar.

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Die Ringelnatter (Natrix natrix) hat den Fotograf entdeckt, trotz 2,5m Naheinstellgrenze ;-)

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Ein frisch gehäutetes, wunderschönes Tier.

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Wo ist die Schlange - wer hier wohl wen als erstes entdeckt hat???

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